Übertraining

Auslöser
Auswirkungen
Behebung
Zu viel sportliche Aktivität Antriebslosigkeit, Müdigkeit Sport reduzieren oder Pause einlegen, Massagen und Bäder
Zu hohe Intensität des Muskeltrainings Nervosität Koordinationsstörungen Aktive Erholung durch Kraftausdauertraining
Nichteinhaltung des Trainingsplans Leistungsabfall Überprüfung der Intensität sowie Pausenzeiten einzelner Muskelgruppen
Zu wenig Kohlenhydrate Gewichtsabnahme Ernährungsplan verbessern
Totpunkt Leistungsstillstand Übung ändern, Trainingsplan ändern. Neue Reize schaffen.
Einseitige Ernährung Mangelerscheinungen Blutbild vom Arzt nachsehen lassen und durch Zusatznahrung verbessern
Mineralstoffmangel Muskelkrämpfe / Abgeschlagenheit Überdurchschnittlich trinken und Mineralzusätze einnehmen
Hohe Trainingsintensität+schlechte Ernährung Appetitlosigkeit / Depressivität / Magen-Darm Störungen Trainingsintensität mindern / Ernährung verbessern
Betriebsstreß+zuviel Training Schlafströrungen / Schweißausbrüche / erhöhter Blutdruck Lebensweise ändern / Beruflichen Einsatz mindern / Trainingsintensität herabsetzen
Betriebsstreß+schlechte Ernährung Anfällig für Infekte und Krankheiten Stress durch bessere Ernährung kompensieren
Maximalkraft Versuch, ungenügendes Aufwärmen Zerrungen, Muskelriss, Sehnenüberlastung Physikalische Therapie vom Arzt behandeln lassen
Muskelverspannungen nach intensivem Training Erholung dauert länger=leichte Überlastung Regenerationsfördernde Maßnahmen:Massagen, Bäder usw.
Muskelkater Intensitätsminderung Training desAntagonisten / Pause für den Agonisten
LinkPfeilHypermobilität Rupturen, Gelenkabnutzungen Die Disbalance zwischen Muskelkraft und Gelenkbeweglichkeit ausgleichen.


Stress:

Es gibt verschiedene Arten von Stress. Erwiesenermaßen ist Stress nicht immer schlecht. Positiver Stress: erzeugt Glückshormone im Körper. Negativer Stress: wirkt sich negativ aus und ist oft mitverantwortlich für Verspannungen und Haltungsverfall der sogenannten Schonhaltung.



Stresssymptome beim Sportler(Übertraining):

Stressymptome eines Sportlers könnten u.a. Lustlosigkeit, Depressionen, erhöhte Reizbarkeit, schlechter Schlaf, mangelnder Appetit, Koordinationsstörungen, Konzentrationsstörungen und trotz Training schlechtere Leistungen sein.



Andauernde Unterforderung:

Eine andauernde Unterförderung führt zur Verkümmerung im Bereich aller Bau- und Funktionselemente des Organismus.
Angepasste Reize beanspruchen dagegen den Organismus, ohne ihn zu überfordern. Langfristig kommt es zur Stärkung der psychischen und physischen Abwehrmechanismen. Chronische Überforderungen provozieren wiederum chronische Schwächungen des gesamten Immunsystems.



Vorbeugend:

Um einer Überlastung vorzubeugen, empfiehlt es sich, ein Pulstagebuch zu führen. Liegt der Ruhepuls 6-10 Schläge über dem Mittelwert, ist Vorsicht geboten.

 

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